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Jona – Der Verein

Bei unserem Verein handelt es sich um eine ambulante Hospizbewegung. Das bedeutet, wir begleiten die Menschen in ihrer vertrauten Umgebung. Immer noch wünschen sich die meisten Menschen, zu Hause sterben zu können. Für die Familien und Angehörigen ist dies eine schwere Zeit, für die wir Entlastung anbieten. Gut geschulte Ehrenamtliche werden durch die Koordinatorin eingesetzt und sind für Sie da: als Gesprächspartner und als Unterstützung rund um die Sterbebegleitung. Dies wird mit den Bedürfnissen der Betreffenden jeweils persönlich abgestimmt. Die vertraute Umgebung können auch Einrichtungen der Altenhilfe oder Einrichtungen für Menschen mit geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen sein. Selbstverständlich begleiten wir auch im Krankenhaus, wenn eine häusliche Begleitung nicht (mehr) möglich ist.

In den unten angeführten Stichworten finden Sie zu jedem Thema wichtige und weiterführende Informationen. Selbstverständlich sind wir auch gern für Ihre Fragen da. Rufen Sie uns an!

Die Historie der Jona Hospizbewegung

Der Verein wurde im November 2001 gegründet. Diese Vereinsgründung war das Ergebnis eines anderthalbjährigen Prozesses, an dem die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden Grevenbroichs als auch ihre dazugehörigen Wohlfahrtsverbände Diakonie und Caritas sowie am Thema interessierte Bürgerinnen und Bürger mitgearbeitet haben.

Der Name Jona und unser Logo

Jona
Es gibt in der Bibel eine Geschichte vom Propheten Jona. Er hat den Auftrag, der Stadt Ninive den Untergang anzusagen. Eine schwere Diagnosemitteilung kann für den Betreffenden auch so etwas wie eine „Untergangsansage” sein. Die Bibel erzählt am Ende aber die Geschichte einer Bewahrung. Unser Wunsch als Hospizbewegung ist es, Menschen in ihrer schweren Situation auch das Gefühl von Bewahrung und bewahrt werden vermitteln zu können, selbst dann, wenn das Leben hier zu Ende geht. In guter Weise begleitet, kann ein Gehen in Frieden möglich werden. Soweit wir es vermögen, möchten wir gern dazu beitragen.

Logo
Jona kommt aus dem Hebräischen und bedeutet übersetzt "Taube". Auf diese Anregung hin hat die Grevenbroicher Künstlerin Brigitte Schieren sich bereit erklärt, ein Logo für unseren Verein zu entwerfen und dieses kostenfrei zur Verfügung zu stellen. An dieser Stelle nochmals vielen Dank dafür. Im Zuge der neuen Website wurde das Logo durch view medien Werbeagentur & Verlag digitalisiert und farblich aufbereitet.

Unser Leitbild

Jeder Mensch hat das Recht, in Würde zu leben und zu sterben. Daraus ergibt sich folgende Zielsetzung:

  • Schwerstkranken soll ein Sterben in Orientierung an ihren körperlichen und seelischen Bedürfnissen ermöglicht werden.
  • Sterbende und ihre Angehörigen werden begleitet, wenn diese eine Begleitung wünschen.
  • Der Verein will zu einer Sensibilisierung des öffentlichen Bewusstseins im Umgang mit Leben, Sterben, Tod und Trauer beitragen.
  • Die Begleitung findet unabhängig von Nationalität, Rasse, Religionszugehörigkeit oder politischer Anschauung statt.
  • Sterbebegleitung ist Lebensbegleitung und schließt jede Form der aktiven Sterbehilfe aus.

Der Verein ist in der Wahrnehmung seiner Aufgaben christlich ethischen Werten verpflichtet.

Der Vorstand

Wiltrud Winzen  |  Vorsitzende
Alexander Alms (Rechtsanwalt)  |  Stellvertretender Vorsitzender
Josef Theisen  |  Schatzmeister
Helga Cöllen  |  Beisitzerin
Dr. Angela Meyer (Chirurgin, Palliativmedizinerin)  |  Beisitzerin
Dr. Geert Buß (Internist, Palliativmediziner)  |  Beisitzer

Die Verwaltung

Ute Müller  |  Verwaltung

Die Koordinatorin

Marion Berthold  |  Koordinatorin
Gründungsmitglied, seit 18 Jahren hauptamtliche Koordinatorin

Qualifikationen:
Systemische Therapeutin/ Familientherapeutin DGSF
Traumazentrierte Fachberaterin FIFAP
Beraterin für Krisen und Konfliktsituationen
Trauerbegleiterin TID
Lehrerin im Gesundheitswesen
Palliativ-Care-Ausbildung
Krankenschwester
 

Die Räumlichkeiten und der Wirkungsbereich

Das Einzugsgebiet des Hospizvereins umfasst Grevenbroich, Jüchen und Rommerskirchen.

Eindrücke der Räumlichkeiten folgen in Kürze.

Wir sagen Danke

Viele Institutionen, Vereine und Unternehmen sowie etliche Privatpersonen tragen durch ihre großzügigen Spendenmit dazu bei, dass unsere Hospizbewegung seit vielen Jahren ihre Arbeit in Orientierung an den Erfordernissen der Region auf- und ausbauen konnte. Längst gehören nicht nur die Trauer- und Sterbebegleitung zu den Säulen unserer Arbeit, sondern ebenso die Kontaktpflege und Zusammenarbeit mit den Einrichtungen der Altenhilfe, der Lebenshilfe und Hephata sowie zu Schulen und Kindergärten. Geht es doch darum, unsere Arbeit vorzustellen und ggfs. auch Einrichtungen im Bereich der Sterbe- und Trauerbegleitung zu beraten und zu schulen. Eine andere und dem Verein sehr wichtige Säule ist die Ausbildung und Qualifizierung unserer ehrenamtlichen Sterbebegleiterinnen und Sterbebegleiter. Dies geschieht durch die hauptamtliche Koordinatorin in Ergänzung durch weitere Referenten. Ein Bereich, der einer regelmäßigen finanziellen Unterstützung bedarf.
Ihre Spenden tragen wesentlich dazu bei und dafür danken wir Ihnen allen ganz herzlich!

 

Brauchtum hilft
Stadt Grevenbroich
Spendenmöglichkeiten

Wir sind dankbar für jede Spende. Hierzu stehen folgende Bankverbindungen zur Verfügung:

Volksbank Erft: DE17 3706 9252 7004 8640 12
Sparkasse Neuss: DE23 3055 0000 0080 2230 92

Wir suchen ehrenamtliche Mitarbeiter

"....und immer gibt es etwas zu entdecken", so eine Teilnehmerin, die an der Ausbildung zur ehrenamtlichen Hospizmitarbeiterin bei JONA teilgenommen hat.

Seit Gründung war bürgerschaftliches und ehrenamtliches Engagement die wichtigste Stütze in der Hospizbewegung, mit der Absicht, das Lebensende so gut wie möglich zu gestalten.
Dabei stehen die Bedürfnisse des schwerstkranken und sterbenden Menschen und seiner Zugehörigen im Mittelpunkt.
Als Ehrenamtliche/r unterstützen Sie Menschen, die in ihrer gewohnten Umgebung versterben möchten. Sie bringen Zeit mit, leisten Beistand, entlasten Angehörige, sind da. Und Sie halten das Sterben aus.
All dies fordert persönlichen Einsatz. Aber häufig entsteht während einer Begleitung eine erfüllende Verbindung, die Ihnen viel zurückgibt.
Vorbereitet werden Sie als ehrenamtliche Hospizmitarbeiter/in in einem qualifiziertem Kurs und werden auch später in der Begleitung von der hauptamtlichen Koordinatorin unterstützt.

Wir benötigen:
-    Ihre Lebensfreude
-    Ihre Zeit
-    Ihren Mut
-    Ihre Zuverlässigkeit
-    Ihren Humor
-    Ihre Tatkraft

Wir bieten:
-    Lebendige Gemeinschaft
-    sinnstiftendes Tun
-    herausfordernde Begegnungen
-    Gedankenaustausch über Wertehaltungen
-    Weiterbildung und Beratung

Wenn Sie Interesse haben, kontaktieren Sie bitte unsere Koordinatorin.

Rufen Sie mich an
02181 / 70 64 58
Marion Berthold
Koordinatorin